Die fünfte Jahreszeit – Der Karneval in Köln

Was kann ich spontan über den Kölner Karneval sagen? Außer, dass ich ihn liebe und unheimlich gerne feire… Jedes Jahr aufs Neue macht es unheimlich Spaß das Kostüm zu planen, zu kaufen oder basteln und dann mit Freunden durch die Kölner Kneipen zu ziehen.  Wobei sich die Art der Kneipen in den letzten Jahren doch ziemlich gewandelt hat – während ich in meinen Studienzeiten noch im Studenten- und Kneipenviertel um den Zülpicher Platz gefeiert habe, gehe ich heute lieber in den Kneipen in meinem Wohnviertel feiern.

Direkt die Erklärung für zwei Kölner Begriffe 🙂 Der Zülpicher Platz ist bei Studierenden sehr beliebt, da es sich in unmittelbarer Nähe der Universität befindet. Man nennt die Straße auch gerne „die längste Theke“ Kölns.

Das Wohnviertel nennt man in Köln auch Veedel – dieser Begriff wird uns später beim Kapitel „Karnevalsumzüge“ nochmal begegnen.

Was ist der Karneval und warum feiern wir ihn?

01 - ClownUrsprünglich wurde der Karneval gar nicht als solcher gefeiert, sondern war einfach die Woche vor der Fastenzeit (sechs Wochen vor Ostern). Die Gläubigen haben diese Tage genutzt, um die letzten Lebensmittel, die in der Fastenzeit verboten waren, zu verbrauchen aber auch um vor Ostern das letzte Mal ausgiebig zu feiern. Im Laufe der Zeit wurde daraus ein großes Fest, das wir heute als Fasching oder Karneval kennen.

Der Fasching/ Karneval wird an vielen Orten der Welt gefeiert – z.B. der berühmte Karneval in Rio (den ich mir unbedingt mal anschauen möchte) oder der Karneval in Venedig. Jede Fasching- oder Karnevalszeit ist anders und die Kölsche (also Kölner) Art, sie zu feiern, ist ausgelassen, fröhlich und sehr bunt 🙂

Hier direkt wieder die Klärung von Begriffen. Fasching wird die fröhliche Zeit des Straßenkarnevals hauptsächlich in Österreich aber auch in Bayern genannt. Im Rheinland – Köln, Bonn, Düsseldorf – heißt er Karneval oder im Volksmund Fastelovend. In Mainz – ebenfalls eine Karnevalshochburg – heißt die närrische Zeit wohl Fassenacht/ Fassnacht und der Begriff „Karneval“ steht auf dem Index 😉 Vielen lieben Dank an die ReiseEule für den Tipp!

Der Straßenkarneval dauert vom Altweiberdonnerstag bis zum Veilchendienstag um Punkt zwölf Uhr in der Nacht. Da beginnt der Aschermittwoch und damit die Fastenzeit. Die fröhliche Zeit der Narren ist somit vorbei. Auch hier gehen die Kölner zum Teil eigene Wege – wie könnte es anders sein 🙂 Altweiberdonnerstag heißt in Köln Weiberfastnacht oder Wieverfastelovend.

Warum Straßenkarneval?02 - Teufelchen

Es gibt tatsächlich zwei verschiedene Arten, Karneval zu feiern und sie kommen meist nacheinander. Keine Sorge, ist nicht schwer… Da es bereits vor Weihnachten eine Fastenzeit gibt, ging dieser im Mittelalter auch eine bunte und fröhliche Feier voraus. Diese Zeit hat sich nicht so stark durchgesetzt, aber heute beginnt am 11. November im Rheinland der Sitzungskarneval. Bis zur Weiberfastnacht gibt es im ganzen Rheinland ganz viele Karnevalssitzungen. Für alle Teilnehmer ist Verkleidung Pflicht, es wird das Dreigestirn – Prinz, Bauer und Jungfrau – gewählt und es werden Büttenreden gehalten.

Moment, was soll das alles? Der Reihe nach 😉

Das Kölner Dreigestirn ist die offizielle Regierung der Narren also aller, die Karneval feiern. Sie besteht aus drei Personen: Prinz, Bauer und Jungfrau. Der Prinz ist die wichtigste Person im Dreigestirn und der Rosenmontagszug endet in der Regel mit dem Prinzenwagen. Interessant ist, dass die „Jungfrau“ immer von einem Mann verkörpert wird, was mir persönlich, als zugezogener Kölner, doch etwas befremdlich anmutet 😉

Wenn man alteingesessene Kölner Familien darauf anspricht, gucken sie einen nur mit tellergroßen Augen an und nuscheln ein verständnisloses „wieso denn?“ Die Verkleidung eines Mannes als Jungfrau soll Teil der Scharade sein und ist als Scherz zu verstehen. Diese Kölner…

Eine Büttenrede findet in den Sitzungen auf einer Bütt statt, einer speziellen Bühne, ist meistens in Reimen verfasst und in Dialekt gehalten. Ich verstehe leider nur wenig von diesen Reden, da ich kein Kölsch spreche. Schade, sie sollen doch sehr lustig sein, wenn man sieht, wie die einheimischen Kölner Tränen lachen.

Die wichtigsten Karnevalstage

03 - BurgfräuleinWeiberfastnacht ist der erste Tag des Straßenkarnevals und wird in Köln um 11:11 mit einer großen Show auf dem Alter Markt eröffnet. Ein lustiger Brauch sieht vor, dass die Frauen den Männern die Krawatten, als Symbol männlicher Dominanz, abschneiden und sie dafür mit einem Bützje (= einem Küsschen) belohnen. Bitte dennoch niemandem die teure Armani-Krawatte ohne Zustimmung abschneiden 🙂 Das könnte Ärger geben.

An Weiberfastnacht endet der Sitzungskarneval und es beginnt der Straßenkarneval, zu dem man keine Karten braucht. Einfach auf die Straße bzw. in den Kneipen gehen und feiern.

Der Rosenmontag ist der Höhepunkt des Karnevals und wird an vielen Orten mit einem großen Straßenumzug – der Rosenmontagszug – gefeiert. Der erste Karnevalsumzug fand 1823 in Köln statt, als die Stadtverwaltung beschlossen hat, das bis zu dem Zeitpunkt eher wilde und unkontrollierte Feiern in organisierte Bahnen zu lenken. Andere Städte folgten dem Kölner Beispiel.

Auf den Wagen des Rosenmontagszuges werden häufig aktuelle politische und wirtschaftliche Ereignisse karikaturistisch porträtiert. Es macht jedes Jahr aufs Neue Spaß zu sehen, was sich die Teilnehmer für die brisantesten Themen haben einfallen lassen. Dabei nehmen die Narren keinen Blatt vor den Mund – bzw. dem Festwagen 🙂

Am Rosenmontagszug 2016 gab es z.B. einen Wagen, der die schwierige Smog-Situation in Peking karikaturistisch aufgenommen hat.

Damit ein Rosenmontagszug ausfällt, muss schon vieles passieren – wie zuletzt 2016 gesehen. Die Kölner haben sich ihren Umzug nicht nehmen lassen und hatten Glück. Am Tag danach hieß es natürlich „Petrus ist ein Kölsche Jeck“. Vielleicht ist er das auch 😉

Am Aschermittwoch ist – wie ein Karnevalslied schon sagt – „alles vorbei“. Alles vorbei ist es bereits am Veilchendienstag um Mitternacht. Der letzte Festakt ist die Nubbelverbrennung. Nubbel? Nubbel ist eine  Strohpuppe, die überall über den Kölner Kneipen hängt und die Sünden der Karnevalisten einfangen soll. Am Veilchendienstag um Mitternacht wird der Nubbel verbrannt und damit sind auch alle Sünden, die währen der Fastenzeit begangen worden sind, ausgelöscht.

Wichtig ist vielleicht noch zu wissen, dass in Köln am Tulpensonntag und am Veilchendienstag die Schul- und Veedelszüge stattfinden. Veedel ist der Kölner Begriff für „Stadtviertel“, das heißt, dass die einzelnen Stadtviertel von Köln auch ihre eigenen – kleineren Straßenumzüge – veranstalten. Sie sind extrem lustig anzugucken und die Wahrscheinlichkeit, Einheimische zu treffen ist viel höher, als beim Rosenmontagszug, der überwiegend von Touristen besucht wird 🙂

Gut für Arbeitnehmer in Köln ist, dass der Weiberfastnacht ab dem Mittag und der Rosenmontag von ansässigen Unternehmen meist als „Brauchtumstag“ anerkannt wird und man hat in der Regel frei zum feiern – oder ausnüchtern *hehe*

Die wichtigsten Begriffe zum Karneval in Köln

Viele Begriffe – Fastelovend, Dreigestirn, Büttenrede – habe ich bereits oben erklärt. Einige wichtige Begriffe für den Kölner Karneval müssen dennoch weiter erklärt werden.

  • Zum einen ruft der Kölner seinen mitfeiernden Narren „Alaaf“ zu. Soweit meine Recherchen ist „Alaaf“ aus einem alten Trinkspruch entstanden, der so viel wie „Hinter Kölle alles ab“ = nach Köln ist alles schlechter (oder erst kommt Köln und dann lange Zeit nichts) bedeuten soll. Wenn ihr im Karneval jemanden rufen hört „drei Mal Kölle…“ – die Antwort ist also „Alaaf“ und das drei Mal 🙂
  • Helau ist in Köln ein verbotenes Wort. Helau rufen nämlich die Düsseldorfer während der Karnevalszeit und zwischen Düsseldorf und Köln besteht seit jeher eine gewisse Rivalität. Das Wort „Helau“ muss sich wohl aus den alten Wörter für „hell auflachen“ gebildet haben.
  • Als Jeck wird im Kölner Karneval jemand bezeichnet, der den Karneval gerne feiert. Meistens wird dem „Jeck“ noch ein „Karnevalsjeck“ hinzugefügt. Wenn keine Karnevalszeit ist und Kölner einen als „Jeck“ bezeichnen, meinen sie etwas wie „ein wenig verrückt“, „lebenslustig“, „freudig“, oder einen, der das Leben nicht ganz so ernst nimmt. Die Bezeichnung als „Jeck“ ist in keinster Weise beleidigend sondern eher liebevoll gemeint 🙂
  • Kamelle rufen die Jecken im Karneval, um die Zugteilnehmer dazu zu bewegen, ihnen Süßigkeiten zuzuwerfen. Ursprünglich kommt das Wort wohl von „Karamelle“ aus den Karamell-Bonbons. Mittlerweile wird alles, was von den Festwagen geworfen wird, als Kamelle bezeichnet.

06 - ClownAn dieser Stelle ein Wort der Warnung! Wenn die Zugteilnehmer – am besten die auf den Wagen – mit vollen Händen ihre Kamelle ins Publikum werfen, kann das weh tun! Kamelle klingt zwar niedlich klein, können aber auch ganze Schokoladentafel oder Pralinenschachteln sein. Ich empfehle also auf jeden Fall beim Zug einen weich gepolsterten Hut mitzunehmen. Gut ist auch ein Regenschirm, den man umdrehen und damit gut die Süßigkeiten auffangen kann *hehe*

Wichtig zu wissen ist auch, dass die Strüssje, also die Blumen, die beim Umzug vergeben werden, nur gegen ein Bützje abzugeben sind 🙂

Fazit

Insgesamt muss sich jeder sein eigenes Bild über den Karneval machen, aber ich bin der Meinung, dass die meisten Jecken ihn lieben. Im Endeffekt kann ich nur sagen: Kommt her, feiert mit uns und habt Spaß am bunten Treiben 🙂

Für ein paar simple ideen zu Karnevalskostümen, folgt diesem Link: 5 Kostüminspirationen zu Karneval.

Link zum Kölner Karnevalsmuseum: Kölner Karnevalsmuseum

YouTube-Links zu meinen fünf Lieblingslieder zu Karneval. Die Reihenfolge ist nicht zufällig, aber die Unterschiede sind wirklich sehr klein. Sie gefallen mir alle sehr 🙂

  1. Kasalla – Piraten
  2. De Höhner – Viva Colonia
  3. Brings – Halleluja
  4. Brings – Superjeilezick
  5. Cat Balou – Es jitt kei wood

Die vielleicht bekanntesten fünf Karnevalslieder (Irrtum vorbehalten 🙂 )

  1. De Höhner – Viva Colonia (siehe oben)
  2. Hey Kölle! Du bist en Jeföhl
  3. De Räuber – Wenn et Trömmelche geht
  4. Bläck Fööss – Drink doch eine mit
  5. Brings – Kölsche Jung

26 thoughts on “Die fünfte Jahreszeit – Der Karneval in Köln

  1. Sara alias sgkunst

    So dann versuche ich nochmal mein Glück mit dem Kommentar;)

    Cool, dass du deine Leidenschaft im Karneval gefunden hast. 🙂
    Ich ziehe im Mai nach Mainz und mir graut es schon jetzt vor dem Winter.
    Ich glaube für mich und meinen Freund wird das Wochenende vorm Rosenmontag ein fester Termin um meine Eltern in Sachsen zu besuchen ^^
    Mir ist da einfach zu viel los: zu bunt, zu laut, zu albern, zu viele Betrunkene – eben nicht mein Fall 😉
    Wir verkrümeln uns lieber auf Szene-bezogene Festivals oder Konzerte 🙂

    Aber jedes soll ja das machen, was ihm Spaß macht 😉

    Liebe Grüße > sara

    1. Maria

      Stimmt, Mainz ist auch eine Karnevalshochburg – das tendiert man als Kölner leicht zu vergessen 😉 Ich hoffe, ich kann dich ein wenig beruhigen: vor dem Straßenkarneval merkt man relativ wenig davon. Nur ab und zu läuft dir jemand in Verkleidung entgegen, vermutlich unterwegs zu oder von einer Sitzung, aber sonst bekommst du davon nicht viel mit 🙂 Und selbst nach dem Beginn des Straßenkarnevals gibt es ruhige Plätzchen, wo man sich zurückziehen kann. Im Großen und Ganzen kannst du dem aber nicht komplett entkommen. Ein Besuch bei deinen Eltern ist wahrscheinlich der einzig sichere Weg, dem Karneval aus dem Weg zu gehen. Aber vielleicht feierst du mal mit und stellst fest, es gefällt dir trotzdem 😉

      1. Sara alias sgkunst

        Mein Freund ist aus Leverkusen, was ja quasi schon Köln ist – also für mich :D, und wohnt seit 2 Jahren in Mainz… Er mag Karneval auch nicht. Er fragt sich schon die ganze Zeit selbst, warum er von Fast-Köln nach Mainz gezogen ist 😀

        Ich werde sehen, vielleicht überfällt uns ja zu zweit das Helau- und Alaaf-Fieber 😉

        1. Maria

          Wenn euch das Karneval-Fieber packt, erzählt mir, wie das war 😉 Dein Freund wird ja Bescheid wissen, da hast du gleich den perfekten Guide durch die närrischen Tage 🙂

  2. Zaxumo -

    Ach, wie schön: der Kölner Karneval 🙂 Inzwischen wohne ich zwar mehr Richtung Düsseldorf, komme aber ursprünglich aus Aachen 🙂
    Hier gibt es gar kein Dreigestirn, dafür aber (ganz langweilig)’nen Prinzen samt Prinzessin 😉 Außerdem ist der Großteil hier irgendwie gar nicht so jeck.. ;D … da geht’s den meisten irgendwie nur um den Alkohol, was ich echt schade finde. naja..

    Liebe Grüße

    1. Maria

      Da dieses Jahr der Rosenmontagszug aus Düsseldorf wegen dem Sturm verschoben wurde, kommen die Kölner beim Nachholtermin mal nach Düsseldorf und zeigen den Einwohner da mal, wie es geht 😉
      Wenn man sich am Rosenmontag hier so umguckt, geht es vielen auch um den Alkohol, was – stimme ich absolut zu – wirklich sehr schade ist. Es gibt die aber noch: die echten Jecken 😉 Man muss sie nur suchen… meist sind sie versteckt in den kleinen Kneipen.

  3. DieReiseEule

    Liebe Maria,

    in Mainz heißt der Karneval Fassenacht/Fassnacht. Fasching geht auch, aber Karneval gar nicht. Frag mal die Eingeborenen 😉

    In Mainz herrscht spätestens ab Altweiber Ausnahmezustand. Von wegen, man trifft nur ein paar verkleidete Menschen. Nein, hier brennt der Bär und wer die Fassnacht nicht mag, wandert doch besser für die Zeit aus. Am Rosenmontag geht hier nichts mehr. Das Leben liegt brach. Alle öffentlichen Gebäude, Schule usw und auch viele Supermärkte haben geschlossen. Am Dienstag ist noch die Kappenfahrt. Auch da sind viele (Haupt-)Straßen und Verkehrswege gesperrt. Und selbst am Aschermittwoch wird noch gefeiert. Heringsessen und so…
    Man muss das mögen.

    Es grüßt
    DieReiseEule

    1. Maria

      Liebe ReiseEule,
      ich habe Fastnacht nocht nie in Mainz gefeiert, was ich wohl wenigstens ein Mal tun sollte… das hört sich ja total toll an und Mainz scheint genauso Jeck zu sein, wie Köln 😉 Wenn ich mich mal vom Rheinland beim feiern losreißen kann, komm ich mal Mainz besuchen und übe schonmal fleißig das „verbotene Wort“ *hehe*
      Viele Grüße
      Maria

  4. Marie

    Liebe Maria,

    ich bin aus einer Faschings-Region bereits vor sechs Jahren nach Köln gezogen. Während ich für Fasching nicht viel übrig hatte, freue ich mich schon immer ein bisschen auf den Karneval. Der 11.11. ist dabei mein Lieblingstag, da ich es immer wieder lustig finde wie für einen Tag die halbe Stadt auf der Straße Freundschaft schließt und am darauffolgenden Tag alles seinen gewohnten Gang geht. Momentan treibe ich mich im unjecken Panama rum, wohne aber in Köln in der Nähe des Eigelsteins und daher darf „Am Eigelstein es Musik“ nie beim Karnevalsfrühstück fehlen.

    Alaaf aus Panama
    Marie

    1. Maria

      Alaaf Marie!
      Den 11.11 habe ich bis jetzt nur ein Mal gefeiert und weiß, dass man ihn ein wenig anders feiert, als den Straßenkarneval im Frühjahr. Vielleicht ein wenig ausgelassener, weil es Januar ein Tag ist 😉
      Ich mag den Karneval auch sehr und würde ihn auf jeden Fall sehr vermissen in der Fremde!
      Liebe Grüße
      Maria

  5. […] Ihr wollt mehr über den Kölner Karneval erfahren? Dann folgt diesem Link: Die fünfte Jahreszeit &... faszinationeuropa.de/2017/02/10/5-kostueminspirationen-zu-karneval
  6. Kathi

    Liebe Maria,
    ein sehr schöner Bericht über die 5. Jahreszeit. Da bekomm ich gleich wieder Heimweh. 😉

    Eine Liedergänzung hätte ich noch für den ,,da geht mir das Herz auf“-Moment:
    Kasalla – Stadt met K

    Viele liebe Grüße
    Kathi

    1. Maria

      Hallo liebe Kathi,
      Viele Dank und jaaaa! Das Lied finde ich auch total toll! Es gibt leider eine extrem lange Liste von Liedern, die ich toll finde 😉 auch von den neueren sind einige tolle dabei. Dieses Jahr werde ich mich auch wieder ins Getümmel stürzen und die Ohren spitzen für neue Lieder.
      Dieses Jahr ist Karneval reichlich spät, vielleicht schaffst du einen Abstecher?
      Viele Grüße
      Maria

  7. Monika and Petar Fuchs

    Hallo Maria,

    ich oute mich mal als Nicht-Karneval-Fan. Mein Ding sind solche Massenveranstaltungen nicht. Das ist mir gewöhnlich zu laut und zu hektisch. Ich feiere zwar gern, aber in Ruhe mit Freunden. Das macht mir mehr Spaß.

    Liebe Grüße,
    Monika

    1. Maria

      Liebe Monika,
      ja, das kann ich gut verstehen. Es gab einige Jahre, wo es mir nicht so gut ging, da konnte ich den Karneval auch nicht ertragen. Ich glaube, es kommt immer auf den persönlichen Geschmack an, ob Karneval einem zusagt oder nicht. Ich z.B. würde gerne mal den Karneval in Rio oder den in Venedig gerne auch mal miterleben. Vielleicht schaffe ich das auch irgendwann…
      Viele Grüße
      Maria

  8. Anke

    Ich bin ja so gar kein Kind des Karnevals – aber das ist sicherlich Geschmackssache. Mich kann man da hinzerren, mich in ne Verkleidung stecken, ich würde damit nicht warm werden…

    1. Maria

      Manche würden meinen, du hast nie mit den richtigen Leuten gefeiert 😉 aber ich glaube auch, dass Karneval, wie viele Feste und Feier die über das Jahr verteilt stattfinden, sehr stark vom persönlichen Geschmackt abhängt. Es gibt auch ruhigere Karnevalsfeier, unter Freunden, man muss nicht zwingend auf der Straße sein.
      Viele Grüße
      Maria

  9. Gina

    Hallo Maria,

    ganz wichtiger Punkt noch: die alternativen Karnevalssitzungen, allen voran die Stunksitzung. Die gefallen mir viel besser als die klassischen Sitzungen, die eher von Altherrenhumor geprägt sind. Wenn du die Stunksitzung noch nicht erlebt hat, solltest du unbedingt mal dahin!

    LG
    Gina

    1. Maria

      Liebe Gina,
      ich versuche schon seit einigen Jahren zu einer Stunksitzung zu kommen, aber bis ich mich umsehe, sind sie alle ausverkauft *heul* Das geht ungalbich schnell. Dieses Jahr habe ich mir zumindest Karten für den Prinzen-Ball sichern können 😉 Nächstes Jahr bin ich fest entschlossen, endlich mal eine Stunksitzung zu besuchen und davon zu berichten.
      Viele Grüße
      Maria

  10. Victoria von Nesting Nomads

    Oh wie interessant, ich bin ja echt etwas gespalten bei Karneval. Auf der einen Seite ist mir das viel zu viel, auf der anderen Seite fasziniert es mich schon. In München wird ja Fasching auch gefeiert, aber so richtig lustig finde ich das nicht wirklich. Insofern wäre ein Besuch in Köln vielleicht einmal genau das Richtige. Ich stell mir schon vor, dass es da Unterschiede bei der Art zu feiern gibt.

    Viele Grüße
    Victoria

  11. Maria

    Liebe Victoria,
    ich habe noch nie Fasching in München gefeiert, aber irgendwie bin ich mir sicher, dass man hier im Rheinland doch ganz anders feiert, als in Bayern 🙂 Jetzt bin ich auch ein wenig neugierig geworden. Da ich Freunde in München habe, könnte ich es mir sogar überlegen, zum Fasching runter zu fahren und zu sehen, wie man bei euch so feiert.
    Viele Grüße
    Maria

  12. Anita

    Liebe Maria,
    bei uns in Kärnten wird der Fasching auch sehr ausgiebig gefeiert. Villach ist eine ganz bekannte Hochburg für den Karneval, wie ihr ihn ja nennt. Am Faschingssamstag in Villach ist Ausnahmezustand und der Faschingsumzug durch die Stadt wird sogar live im Radio übertragen. Der Villacher Faschingsgruß ist „Lei-Lei“ 🙂 Nirgendwo in Österreich wird der Fasching so ausgiebig gefeiert wie in Villach 🙂 LG, Anita

    1. Maria

      Hallo Anita,
      jaha! Dann weißt du ja aus erster Hand, was ich meine. Lei-Lei finde ich auch einen sehr interessanten Ruf, wo ich mich frage, wo der Ruf wohl herkommt und was er bedeutet. Irgendwie scheint jede Karnevalshochburg / Faschingshochburg ihren eigenen Ruf zu haben. Ich denke, ich sollte sie mal sammeln 😉
      Viele Grüße
      Maria

  13. Jessi

    Alaaaf, Maria! 😀
    Yei, finde ich super, dass Du einen so ausführlichen Artikel dem Kölner Karneval widmest.
    Ich komme ja auch aus der Nähe und bin sozusagen ein eingefleischter Jeck. Ich liebe das Verkleiden und das bunte Zusammensein einfach. Ich hab ja auch eine Zeit lang in Mainz gelebt, aber ich muss sagen, dass der Kölner Karneval schon irgendwie einzigartig ist.
    Finde es auch toll, dass Du daran gedacht hast, die ganzen Wörter für Nicht-Kölner zu erklären. Da denkt man ja manchmal gar nicht drüber nach, dass das für andere wie Kauderwelsch klingen muss. 😀
    Liebe Grüße und einen schönen Karneval,
    Jessi

  14. Maria

    Alaaf Jessi,
    da ich selbst dem Karneval verfallen bin, musste ein Artikel dazu einfach zwingend sein 😉 Die Begriffe zu erklären war mir ein Anliegen, da ich mich noch gut an meine ersten Jahre in Köln erinnern kann, wo ich fast gar nicht verstanden habe, was meine neuen Freunde da alles besprochen haben. Ich musste mir nach und nach auch alles aneignen. Was zum teil sehr lustig war *grins*
    Liebe Grüße und feier schön!
    Maria

  15. […] Glück muss ich nicht vollständig im Boden versinken, da ich bereits Tipps für den Karneval und f... faszinationeuropa.de/2017/02/24/koeln-rheinmetropole

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