Panoramafreiheit und Urheberrecht – Was Blogger alles (nicht) dürfen

Als ich mit meinem kleinen Reiseblog begann, habe ich mir natürlich einige Gedanken um Urheberrechte gemacht und mich darüber informiert, was ich alles auf meinem Blog nutzen darf und was nicht.

Im Grunde war Vieles in Sachen Urheberrecht für mich nicht relevant, da alle Inhalte auf meiner Seite tatsächlich von mir stammen – von der Formulierung in den Artikeln bis zu den Bildern, die verwendet werden. Externe Links sind zwar unproblematisch, dennoch prüfe ich sie immer sehr genau.

Was brauchte ich noch? Ein Impressum – check! Eine Datenschutzerklärung – check! Blog beinhaltet keine Banner, keine Werbung, keine Links zur Werbung – check! Ich fühlte mich auf der sicheren Seite.

Bis ich über das kleine Wörtchen „Panoramafreiheit“ stolperte und ins Grübeln kam. Das kleine Wörtchen „Zitierfreiheit“ schloss sich wie selbstverständlich an. Meine erste Reaktion: was soll dä Quatsch? Also habe ich mich hingesetzt, ein wenig recherchiert und musste feststellen, dass die rechtlich „sichere“ Seite nie wirklich „sicher“ ist und es ein Wust an Regelungen und Bestimmungen gibt, die selbst kleinen privaten Bloggern, so wie ich, zum Verhängnis werden können.

Ich finde es sehr wichtig zu erwähnen, dass ich durchaus ein Verfechter des Urheberrechts bin. Künstler – Autoren, Musiker, Maler, Bildhauer – Journalisten, Blogger… ich finde alle haben das Recht, ihr geistiges Eigentum zu schützen und wer die künstlerische Schöpfung eines anderen nutzen möchte, sollte mindestens um Erlaubnis fragen oder die Lizenz bezahlen.

Mein Artikel zielt nicht gegen das Urheberrecht, sondern versucht, eine kleine Orientierung im dichtem Nebel der Regelungen zum Thema zu bieten. Besonders in den Bereichen, die für mich und andere Reiseblogger relevant sind.

Das Ergebnis meiner Recherche teile ich gerne mit euch. Bedenkt aber bitte, dass ich keine Anwältin bin und der Artikel nur auf meiner privaten Recherche basieren. Heißt: ANGABEN OHNE GEWÄHR!!!

Aber jetzt… was soll dä Quatsch?

1. Panoramafreiheit

Panoramafreiheit ist ein Begriff, der für Reiseblogger von besonderem Interesse ist. Die Panoramafreiheit garantiert nämlich das Recht, Bilder von öffentlichen Gebäuden, Plätzen oder öffentlich (dauerhaft an einem Ort) ausgestellten Kunstwerken aufzunehmen und zu veröffentlichen. Meist wird unter „Veröffentlichen“ die gewerbliche Nutzung jeglicher Art verstanden, aber wenn ihr jetzt denkt – trifft alles für mich nicht zu, mein Blog ist rein privat – wartet ab, das kommt alles noch 😉 bzw. wenn ihr zu neugierig seid, bitte zu Punkt 3 des Artikels herunterscrollen.

In den meisten Ländern der EU, darunter auch Deutschland, herrscht (fast) uneingeschränkte Panoramafreiheit. Heißt, jeder darf Bilder von Gebäuden und Kunstwerken machen, die öffentlich zugänglich (kein Privatgelände! keine Innenräume!) sind und diese frei nutzen, auch gewerblich.

Panoramafreiheit - Symbolbild

Viele Länder der EU haben aber restriktivere Regelungen zur Panoramafreiheit und verbieten schlichtweg das Ablichten und die Veröffentlichung von Bau- und Kunstwerken, die noch urheberrechtlich geschützt sind. Beispiel hierzu sind: Frankreich, Belgien, Italien.

Dennoch besteht erstmal kein Grund zur Panik! Die kleine Wortkonstruktion „urheberrechtlich geschützt“ ist die gute Nachricht 😉 Die meisten Gebäude und Kunstwerke, die uns in fernen Ländern interessieren, sind so oder so nicht mehr urheberrechtlich geschützt, da das Urheberrecht nach etwa 70 Jahren erlischt.

Im Klartext: steht das Gebäude (oder die Ruine) seit mehreren Tausend Jahren da – Beispiel: Kolosseum in Rom – dann könnt ihr beruhigt drauflosknipsen. Auch Gebäude neueren Datums, wie der Eiffelturm fallen nicht mehr unter das Urheberrecht.

Bei Bau- und Kunstwerken, die jünger sind als 70 Jahren, muss man gucken, in welchem Land sie stehen und wie das Land die Panoramafreiheit regelt. Am besten, einfach vorab informieren. Wikipedia hat hierfür eine hilfreiche Karte: Panoramafreiheit in Europa.

  • Was gilt in Ländern mit Panoramafreiheit?

Panoramafreiheit trifft auch in Ländern mit großzügiger Regelung nur auf Gebäude, Plätze und Kunstwerke zu, die:

  1. dauerhaft an einem Ort stehen – zum Beispiel ein Gebäude.
  2. von einem öffentlichen Platz fotografiert werden können – kein Privatgelände!
  3. ohne Hilfsmittel aufgenommen wurden – klassisches Beispiel hier ist eine Leiter.

Ein gutes Beispiel von Panoramafreiheit in Deutschland ist das Brandenburger Tor. Es steht dauerhaft an einem Ort, ist von öffentlichen Straßen und Plätzen gut zu sehen und zu fotografieren und man bedarf hier keinerlei Hilfsmittel, um ein gutes Bild zu bekommen.

Bild ahoi!

Ein perfektes Beispiel für eingeschränkte Panoramafreiheit: Schloss Sanssouci in Potsdam. Das Schloss fällt zwar nicht mehr unter dem Urheberrecht, steht aber auf ein Privatgelände. Der Park um das Schloss herum ist kein öffentlicher Raum! Die Schlossverwaltung hat hier das Hausrecht und hat in jüngster Zeit davon Gebrauch gemacht, um die Panoramafreiheit einzuschränken.

Quellen: Sanssouci – Fotografieverbot bleibt bestehen und Pro Panoramafreiheit – Details zum Sanssouci Urteil.

Wenn ihr rechtlich auf der sicheren Seite sein wollt, dürft ihr Sanssouci NUR (!!!) von der Straße aus fotografieren und diese Bilder dann nutzen. Sonst droht euch eine Klage der Schlossverwaltung. Das Problem an der Geschichte (ich war da…) ist, dass Sanssouci vom öffentlichen Gelände nicht einsehbar ist. Ihr könnt keine Bilder von einem öffentlichen Platz machen und die Nutzung einer Leiter oder – moderner – einer Drohne, ist ein Hilfsmittel und damit verboten.

Tja… kommt ihr noch mit? Ist reichlich kompliziert 🙂

  • Was gilt in Ländern mit eingeschränkter bis stark eingeschränkter Panoramafreiheit?

Wie ich schon sagte: erstmal keine Panik 😉 Alles, was älter ist, als ca. 70 Jahren kann fröhlich fotografiert werden, da kein Urheberrechtschutz mehr besteht.

Dennoch VORSICHT! Es gibt Ausnahmen… zum Beispiel, wenn das Gebäude durch eine pfiffige Anlage beleuchtet wird.

Ein klassisches Beispiel in diesem Fall ist der Eiffelturm in Paris. Bei Tag ist alles kein Problem, da das Urheberrecht von Gustave Eiffel längst erloschen ist. Bei Nacht verhält es sich aber ganz anders… die Lichtanlage am Eiffelturm ist nämlich geschützt.

Heißt für fröhliche Reiseblogger:

Fotos vom Eiffelturm am Tag = kein Problem.

Fotos vom Eiffelturm bei Nacht = großes Problem.

Informiert euch bitte daher vorab, wenn an einem alten – nicht mehr durch Urheberrechte geschütztes – Bau- oder Kunstwerk plötzlich etwas anders ist.

  • Was ist aber, wenn ich etwas Altes fotografieren will und ich das gar nicht kann, weil etwas Neues und damit Geschütztes auf jeden Fall mit ins Bild kommt?

Laut meinen Recherchen ist die Rechtsprechung hier eindeutig: wenn das Hauptmotiv des Bildes unübersehbar das alte Bau- oder Kunstwerk ist und das neue Kunstwerk nur zu sehen ist, weil es nun mal nicht anders geht, dann ist das Bild erlaubt.

Verwirrend? Kein Problem 🙂 Ein Beispiel wird es klarer machen. Die Glaspyramide vor dem Louvre ist ein neues Kunstwerk, das auf jeden Fall urheberrechtlich geschützt ist. Der Louvre allerdings ist ein altehrwürdiges Gebäude, das schon lange nicht mehr unter diesem Schutz gestellt werden kann. Wenn das Motiv des Bildes also eindeutig der Louvre sein soll und die Pyramide auf dem Bild trotzdem zu sehen ist – was will man machen, man kann sie ja wohl kaum mal kurz wegtragen – ist das Foto erlaubt.

Eine hervorragende Zusammenfassung zur Panoramafreiheit wurde von Sebastian auf 22Places geschrieben: Panoramafreiheit – Das müssen Fotografen wissen.

Zusammenfassung:

  • Panoramafreiheit garantiert in vielen Ländern, dass Bau- und Kunstwerke im öffentlichen Raum fotografiert und die Bilder frei genutzt werden dürfen.
  • Es gibt etliche Länder (Frankreich, Italien, Belgien) die die Panoramafreiheit zugunsten des Urheberrechts stark einschränken.
  • Urheberrecht gilt nur für Bau- und Kunstwerke, die neuer sind als ca. 70 Jahren.
  • Hausrecht schlägt Panoramafreiheit. Auf Privatgelände kann euch das Fotografieren trotz Panoramafreiheit untersagt werden.

2. Zitierfreiheit

Die Zitierfreiheit erlaubt einer Person eine kurze Passage aus einem anderen Werk zu zitieren, ohne den Urheber um Erlaubnis zu fragen oder gar Lizenzen zu bezahlen.

Allerdings wird nicht so genau geregelt, was zitiert werden darf, wie lang ein Zitat sein soll und was der Zitierende alles machen muss, um ein Zitat als solches zu kennzeichnen. Zum Teil werden Name des Autors, Titel und Seitenanzahl gefordert, manchmal reicht es einfach nur das Zitat mit Anführungsstrichen zu kennzeichnen und irgendwie hervorzuheben – zum Beispiel durch Kursivschreibung.

Dann darf das Zitat manchmal nur wenige Zeilen lang sein, andere Quellen berichten davon, dass es lediglich unter einer Seite bleiben soll.

Zitierfreiheit - Symbolbild

Tja… und was jetzt?

Für mich wurde die Zitierfreiheit relevant, da ich gerne für jedes Reiseziel ein Buch angebe, das ich gelesen habe und mit dem Reiseziel in Verbindung gebracht werden kann. In der Regel habe ich im Beitrag dann den Klappentext zitiert. Bis ich erfahren habe, dass das nicht so einfach geht und der Wust an Regelungen dazu führen kann, dass ich Ärger bekomme. Bekannterweise schützt Unwissenheit nicht vor Strafe 🙂

Also habe ich ein wenig recherchiert und fand folgenden Artikel bei Lovelybooks über die Einstellung vieler Verlage bei der Frage, ob Klappentexte bei Buchrezensionen genutzt werden dürfen: Abmahnungen Blogger.

Die gute Nachricht ist, dass die meisten Verlage recht großzügig mit der Regelung umgehen und grundsätzlich eine Zitierung des Klappentextes erlauben.

Dennoch müsste man jedes Mal sicher sein, dass das der Klappentext noch unter der Lizenz des Verlages fällt und nicht bereits abgelaufen oder von einem anderen Rechteinhaber gekauft wurde und so weiter. Es gibt einfach zu viel Regelungen, auf die geachtet werden muss.

Ich habe für meinen Blog entschieden, die Klappentexte nicht zu zitieren, sondern die Handlung des Buches mit eigenen Worten zusammenzufassen. Ist ja kein Problem und so habe ich weder Ärger noch Kopfzerbrechen 😉

Wenn die Beschreibung der Bücher zu aufwändig ist, was ich mir bei einem Buchblog mit regelmäßigen Rezensionen gut vorstellen kann, habe ich hier eine gute Checkliste gefunden, die durch eine Anwaltskanzlei erstellt wurde und sich dem Thema „Wie richtig zitieren“ widmet: Texte richtig zitieren, statt plagiieren.

Zusammenfassung

  • Zitierfreiheit räumt das Recht ein, aus dem literarischen Werk eines anderen Autors kurze Passagen zu zitieren, ohne um Erlaubnis fragen oder Lizenzgebühren zahlen zu müssen.
  • Die Zitierfreiheit ist leider nicht genau reglementiert – ein Wunder in Deutschland, wenn ihr mich fragt 😉 Zitierende bewegen sich häufig in einer rechtlichen Grauzone.
  • Der einzig bombensichere Weg, eine Abmahnung zu umgehen, ist, alle Texte selbst zu verfassen – ohne Zitate. Was ja nicht immer möglich und manchmal sogar langweilig ist.

3. Betrifft mich alles nicht – mein Blog ist rein privat

Sicher?

Ich gehe einfach davon aus, dass bereits allgemein bekannt ist, dass ein Werbebanner oder andere Art von Werbung auf eurem Blog bereits als kommerzielle Nutzung gilt. Aber es muss nicht immer so offensichtlich sein…

Wusstet ihr, dass mit der Anmeldung bei Facebook ihr dem US-Unternehmen Nutzungsrechte an euren Bilden abtretet? Das heißt auch das Recht, eure Bilder kommerziell zu nutzen. Ist euer Blog vielleicht an einem Facebook-Account gekoppelt? Tja… dann war’s das mit der reinen privaten Nutzung.

Habt ihr einen Buchblog mit Rezensionen und den ein oder anderen Link zu den Verlagen? Schlechte Nachrichten: die kommerzielle Nutzung ist damit – bei strenger Auslegung der Gesetzeslage – faktisch gegeben.

Habt ihr vielleicht eine Kooperation mit Amazon? Dieser winzig kleine Link, der euch Einnahmen garantiert, wenn jemand über diesen Link auf Amazon (oder ein anderes Unternehmen) umgeleitet wird und dort was kauft? Da ist sie wieder, die kommerzielle Nutzung.

Kann es sein, dass irgendwo auf eurem Blog ein Link zu finden ist, der eurem freundlichen freiberuflichen Informatiker von nebenan herzlich für die Unterstützung bei der Einrichtung des Blogs dankt? Natürlich mit einer dankbaren Bewertung seines Kleinunternehmens und eine Einladung, seine Dienste bei Bedarf ruhig in Anspruch zu nehmen, er wäre ja so gut? Da ist sie wieder, unsere kommerzielle Nutzung.

Selbst die Erwähnung eines Unternehmens aus der Familie gilt bei enger Auslegung der Rechtslage als kommerzielle Verwendung.

Klingt alles lächerlich? Sehe ich auch so – aber das ist die Gesetzeslage und jemand, der euch schaden und das Geld aus der Tasche ziehen will, findet und nutzt auch die kleinsten Lücken und Fehler, die im normalen Alltag als selbstverständlich gelten.

Grundidee: Ein Blog ist nie ganz privat!

Fazit

Es versteht sich von selbst, dass – solange ihr die Bilder nicht veröffentlichen wollt, also keinen Blog habt – und nur für den strikten privaten Gebrauch und fürs Angeben im Freundeskreis braucht 😉 euch absolut keiner das fröhliche Knipsen aller möglichen Motiven untersagen kann. Okay, man kann schon, aber wer könnte das schon nachweisen, bei den Millionen von Touristen und Milliarden und Abermilliarden von privaten Bildern?

Anders verhält es sich, wenn ihr einen Blog – am besten einen Reiseblog – habt. Dann setzt euch bitte mit den Details auseinander, sonst könnten euch findige Anwälte große Schwierigkeiten machen.

Der perfekte Weg aus dem Dilemma ist, den Rechteeigentümer anzuschreiben, die Lage kurz zu schildern und um Erlaubnis der Veröffentlichung bitten. Meist haben private Blogger gute Chancen – soweit ich verstanden habe. Die Erlaubnis, sofern sie erteilt wird, bitte immer schriftlich geben lassen und immer gut aufbewahren – zumindest so lange, wie das Bild auf eurem Blog zu sehen ist.

Da dieser Weg recht mühselig und beschwerlich ist, besser vorab genau informieren, was wie wo erlaubt ist. Dann macht ihr es spitzfindigen Anwälten und geldgierigen Agenturen einfach so schwer, wie möglich, euch was anzuhängen. Unmöglich ist das nie, da jemand, der euch Böses will, immer einen Weg findet, das auch durchzusetzen.


28 thoughts on “Panoramafreiheit und Urheberrecht – Was Blogger alles (nicht) dürfen

  1. […] Da Frankreich keine Panoramafreiheit kennt und die Glaspyramide noch urheberrechtlich geschützt ist... faszinationeuropa.de/2016/03/03/die-stadt-der-liebe-ein-wochenende-paris
  2. Christina Antworten

    Puh, wusste ich gar nicht. Sehr interessant! Jetzt muss ich mir darüber also auch noch Gedanken machen 😀
    Viele Grüße
    Christina

    1. Maria Antworten

      Danke! Wusste ich auch alles nicht und war etwas überrumpelt, als ich zum ersten Mal davon erfahren habe – durch liebe Hinweise von anderen Bloggern 😉 Daher habe ich auch lange nachgeforscht.
      Viele Grüße
      Maria

  3. Nathalie Antworten

    wow, das sind Dinge, an die ich noch garnicht gedacht habe! sehr interessant, Danke für die Informationen!

    liebe Grüße,
    Nathalie

    1. Maria Antworten

      Hallo Natalie,
      ich freue mich sehr, dass die Informationen neu für dich sind und hoffentlich weiter helfen 🙂 Der Beitrag hier hat somit eine Existenzberechtigung.
      Viele Grüße
      Maria

  4. Gina Antworten

    Vielen Dank für den informativen Beitrag! Da werde ich wohl gleich mal an Impressum und Datenschutzerklärung arbeiten müssen. Hab mich bisher davor gedrückt, weil ich meinen Blog als privat einstufte. Aber wenn schon die Facebookseite als nicht mehr privat gilt, muss ich da mal ran

    1. Maria Antworten

      Hallo Gina,
      ich hatte auch Bauchschmerzen, als ich daran dachte, meine Adresse im Internet veröffentlichen zu müssen. Da ich aber soweit wie möglich im rechtlichen Rahmen bleiben wollte, musste der Biss in den saueren Apfel leider sein… Ich kann deine Gefühle super nachvollziehen.
      Liebe Grüße
      Maria

  5. Elke Antworten

    Maria, absolut intersant, danke das Du dich damit beschäftigt hast . LG, Elke

    1. Maria Antworten

      Liebe Elke,
      da ich mich im eigenen Interesse mit dem Thema beschäftigen musste, war es ein konsequenter Gedanke, die Informationen auch zu teilen 🙂
      Viele Grüße
      Maria

  6. Romy Antworten

    Guter Beitrag, Danke für Deine ausführliche Recherche – außer der Punkt „alle Recht an FB abtreten“. Das ist Unfug. Man räumt ein Nutzungsrecht ein, damit FB die Bilder überhaupt in die Streams der Freunde verteilen darf. Das Urheberrecht bleibt einem immer erhalten.

    1. Maria Antworten

      Hallo Romy,
      wenn die Informationen anderen Bloggern auch so gut helfen, wie mir, dann hat sich die Recherche gelohnt.
      … und du hast Recht, ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Man räumt Facebook alle Nutzungsrechte ein. Die Urheberschaft bleibt beim Profilinhaber und das Nutzungsrecht von Facebook erlischt, wenn man die Bilder löscht. Ich ändere das mal auch im Beitrag, da der Satz so zu allgemein gehalten ist. Danke für den Hinweis 😉
      Liebe Grüße
      Maria

  7. Julia Antworten

    Ach du Schreck lass nach. Das wusste ich alles gar nicht.
    Danke, für die Hinweise 🙂
    Super toller und informativer Artikel.

    LG Julia

    1. Maria Antworten

      Liebe Julia,
      danke für die lobenden Worte 🙂 Da weiß ich, dass sich die lange Recherche gelohnt hat.
      Grüßlies
      Maria

  8. Stefanie Antworten

    Liebe Maria,
    willkommen in der deutschen Bürokratie. Ein Wirrwarr hoch Zehn. Mit diesem Beitrag hast du sicher Licht ins Dunkel der Rechte und Pflichten des Webs gebracht. Danke für deine Recherche. Ich denke, es gibt eben immer noch viele Grauzonen.
    Herzliche Grüße,
    Stefanie

    1. Maria Antworten

      Liebe Stefanie,
      vielen lieben Dank für die positive Rückmeldung. Ich glaube, dass es vermutlich noch viele Regelungen gibt, von denen ich immer noch nichts weiß, aber wenigstens in diesen Punkten ist der Nebel jetzt ein wenig gelichtet 🙂 Nach meiner Recherche musste ich auch einige ältere Beiträge verändern, da sie sehr blauäugig geschrieben waren.
      Beste Grüße
      Maria

  9. Olaf Antworten

    Die grösste Rechtssicherheit hast du, wenn du

    a.) den Webspace im Ausland mietest und dabei einen falschen Namen verwendest. Unbedingt mit Paypal bezahlen.
    b.) die Domain mit falschem Namen registrierst
    c.) im Impressum eine nordkoreanische Adresse angibst.

    Ich finde es richtig, Urhaberrechte zu beachten. Aber es kann nicht sein, dass sich schmierige Anwälte wegen nichtiger Formfehler bereichern können.

  10. Maria Antworten

    Hallo Olaf,
    *hihi* Das ist wahrscheinlich der einzig absolut sichere Weg, nie und nimmer wegen irgendwelchen Formfehler Schwierigkeiten zu bekommen 😉 Allerdings könnte man dann Probleme mit dem Diktator bekommen und da nehme ich doch eher mit den deutschen Anwälten vorlieb *grins*
    Ich finde die Praxis auch unmöglich und hoffe, dass wir alle nie davon betroffen sein werden.
    Viele Grüße
    Maria

  11. Sina Antworten

    Holla 🙈😳

    1. Maria Antworten

      Genau so habe ich auch reagiert 😉
      Viele Grüße
      Maria

  12. Wolfgang Antworten

    Hallo Maria,

    vielen Dank für diesen wirklich klasse recherchierten und sehr hilfreichen Artikel! Ich wusste, dass es bei diesem Thema Einschränkungen gibt. Dass sie allerdings doch so massiv und teilweise auch etwas undurchsichtig sind, war mir nicht bewusst.

    Da werde ich wohl das nächste Mal noch einmal mehr nachdenken, bevor ich den Auslöser drücke …

    Viele Grüße
    Wolfgang

  13. Maria Antworten

    Hallo Wolfgang,
    ja, das ist der Nachteil: wenn man die Regeln kennt, kann man sie nicht mehr ausblenden. Ich habe selbst bei privaten Bildern angefangen zu überlegen, einfach aus Gewohnheit 🙂
    Viele Grüße
    Maria

  14. Nomadenseele Antworten

    *In den meisten Ländern der EU, darunter auch Deutschland, herrscht (fast) uneingeschränkte Panoramafreiheit. Heißt, jeder darf Bilder von Gebäuden und Kunstwerken machen, die öffentlich zugänglich (kein Privatgelände! keine Innenräume!) sind und diese frei nutzen, auch gewerblich.*

    Ich würde mich da von Objekt zu Objekt kundig machen, so gilt dies meines Wissens nicht vom Eifelturm bei Nacht und dem Potsdamer Schloss. Es gab auch schon Berichte, dass in bestimmten Parks nicht ungehemmt fotografiert werden durfte.

  15. nomadenseele Antworten

    Ich hätte den Artikel vielleicht mal fertig lesen sollen *räusper*.

    1. Maria Antworten

      Hallo Nomadenseele,
      *hihi* ja, einen Artikel zu Ende zu lesen, ist manchmal hilfreich 🙂 Dennoch danke für den Hinweis! Jede Information im komplizierten Gefüge der Bestimmungen ist unendlich wertvoll und hilft vielleicht gegen spitzfindige Anwälte und böse/ teure Abmahnungen.
      Viele Grüße
      Maria

      1. Nomadenseele Antworten

        Wobei ich für Objekte wie das Potsdamer Schloss wenig Verständnis hege. Privates Gelände hin oder her, es handelt sich immerhin um nationales Kulturgut. Und das sollte jeder nach belieben fotografieren dürfen.

        1. Maria

          Das sehe ich durchaus auch so, wie auch z.B. Innenräume verschiedener Schlösser wie Neuschwanstein und Co. Es fällt mir manchmal schwer, die schönsten Bilder nicht nutzen zu dürfen.
          Viele Grüße
          Maria

  16. […] Unangefochten auf Platz 1: „Panoramafreiheit und Urheberrecht – Was Blogger alles (nicht) dürfe... faszinationeuropa.de/2016/10/27/blogstatistiken-1-jahr-faszinationeuropa
  17. […] das Autorenherz es gerne hätte, da in Belgien eine eingeschränkte Panoramafreiheit (guckst du da: ... faszinationeuropa.de/2017/04/28/7-stopps-in-bruessel

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*