Die Märchenschlösser Bayerns

Als ich 2014 entscheiden musste, wohin mein Urlaub geht, stand relativ schnell fest, dass ich unbedingt nach Bayern will. Warum? Um die wunderschönen Schlösser Ludwigs dem II. zu sehen, versteht sich 🙂 Für einen Burgen- und Schlösserfan wie ich, sind die Märchenschlösser ein Muss.

Welche Schlösser zählen dazu?

Das bekannteste Schloss überhaupt ist natürlich Neuschwanstein, das weiße Schloss in den Bayrischen Alpen, das Disney als Vorlage für sein Märchenschloss ausgesucht hat. König Ludwig hat aber zum einen viel mehr Schlösser gebaut, als nur Neuschwanstein und zum anderen hat er auch einige wunderschöne Schlösser der Familie Wittelsbach geerbt.

Geerbt hat Ludwig die Residenz und Schloss Nymphenburg in München und Schloss Hohenschwangau in den Bayrischen Alpen. Gebaut hat er Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchimsee. Ein weiteres Schloss, Falkenlust, hatte Ludwig noch geplant, aber er kam nicht mehr dazu, den Plan umzusetzen.

Rundfahrt durch die Alpen

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich so viele der Märchenschlösser sehen wollte, wie nur möglich. Daher bin ich mit meinem eigenen kleinen Auto nach Bayern gefahren, um die volle Entscheidungsfreiheit zu haben. Gesehen habe ich letztendlich Hohenschwangau, Neuschwanstein, Linderhof und die Residenz in München. Nyphenburg und Herrenchimsee stehen noch auf meiner Liste.

Bayern - Märchenschlösser Alpen

Leider ist es strikt verboten, Bilder vom Inneren der Schlösser zu veröffentlichen 🙁 Ich durfte nicht einmal für private Zwecke Bilder machen, da passen die Guides auf, wie die Luchse. Schade…

Es ist AUF JEDEN FALL zu empfehlen, besonders in den Ferienmonaten, so früh wie nur irgend möglich, bei den beiden Hauptschlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein zu sein, sonst steht man ewig an. Ich bin brav und diszipliniert um 6 Uhr aufgestanden und von München aus um 7 Uhr losgefahren (ja, ich brauche eine Stunde bis ich wirklich richtig wach bin und mich ans Steuer setzen kann).

Ankunftszeit in Hohenschwangau (das Dorf am Fuße der beiden Hauptschlösser) war kurz vor halb neun und ich war gerade noch rechtzeitig. Der große Parkplatz im Zentrum war noch weitestgehend frei und an der Kasse, die gerade öffnete, war nur eine kleine Gruppe wartender Menschen. Ich kam in etwa 10 Minuten dran – juhuu! Als ich von der Kasse wieder ins Freie trat, war die Schlange schon erheblich länger und man wartete bis zu 45 Minuten. Zur Erinnerung: es war nicht mal neun Uhr! Also auf jeden Fall früh – sehr früh! – hinfahren.

Zu empfehlen ist auch ein Kombiticket. Ich hatte zuerst den Besuch in Hohenschwangau und dann den Besuch in Neuschwanstein auf dem Ticket. Die Kassiererin kannte sich aus und konnte genau sagen, wie viel Zeit ich brauche. Wenn ich allerdings noch einmal buchen sollte, würde ich die Führung in Neuschwanstein etwas mehr nach hinten verschieben, weil die 1,5 Stunden, die die Kassiererin empfohlen hat, zwar ausreichend, aber auch ein wenig stressig waren.

1. Hohenschwangau

Hohenschwangau ist eines der Märchenschlösser, das Ludwig II. geerbt hat. Soweit die Chroniken, hat er hier auch einen Großteil seiner Kindheit verbracht.

Die Führung begann um 9:30 und dauerte rund 30 Minuten. Das Schloss selbst sieht märchenhaft aus, auch wenn es Neuschwanstein absolut keine Konkurrenz machen kann. Im Inneren ist Hohenschwangau gar nicht mal so prachtvoll, wie man sich das meist bei Schlösser vorstellt, aber ich kann mir denken, dass ein sensibles Kind mit viel Phantasie, wie der zukünftige König Ludwig II. hier sehr viel von seinen Märchenphantasien entwickelt hat.

Märchenschloss - Hohenschwangau

Aus einem Raum in den königlichen Appartements in Hohenschwangau kann man Neuschwanstein sehen und der Unterschied zwischen den Schlössern ist nicht zu übersehen.

Hohenschwangau ist in den Ursprüngen sehr alt, da eine Burg „Schwanstein“ bereits im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird. Nach mehreren Besitzerwechseln und mehrere Zeitspannen des Verfalls, denen neue Zeiten von Glanz und Ruhm gefolgt waren, kam die Burg in Besitz des Kronprinzen Maximilian von Bayern, der letztendlich die Burg zum Schloss Hohenschwangau umgebaut hat.

Hat mir das Schloss gefallen? Ja, auf jeden Fall! Hohenschwangau merkt man an, dass es ein über die Jahrhunderte „natürlich“ gewachsenes Gebäude aus früheren Zeiten ist. Das Schloss hat heute noch etwas von einer Burg 🙂

Andererseits hat mich das Schloss auch ein wenig enttäuscht. Ich hatte mir vorgestellt, dass ein Schloss, das König Ludwig den II. zu Neuschwanstein inspiriert, doch etwas märchenhafter sein sollte. Okay… da traf Erwartung auf die Realität, aber Hohenschwangau ist wirklich sehr schön.Bayern - Alpen

Zügig nach der Führung in Hohenschwangau ging es runter auf den gewundenen Pfad den Hügel – die Berge sind gleich nebenan und im Vergleich steht Hohenschwangau wirklich nur auf einen Hügel – hinab ins Dorf.

Tipp: Zwischen Hohenschwangau und dem Dorf habt ihr einen herrlichen Blick auf den Alpsee und den Alpen. Bleibt einige Minuten einfach stehen und lasst das Panorama auf euch wirken.

Öffnungszeiten: 1. April bis 15. Oktober von 9:00 bis 17:00 Uhr und 16. Oktober bis 31. März von 10:00 bis 16:00 Uhr. Das Schloss ist außer am 1. Januar und dem 24. Dezember immer geöffnet.

Preise: 13,- Euro für Erwachsene, 12,- Euro ermäßigt. Interessant ist, dass alle unter 18. Jahren einen freien Eintritt genießen.

Homepage: Hohenschwangau.

2. Neuschwanstein

Mein nächstes Ziel war natürlich Neuschwanstein, DAS Märchenschloss aller Märchenschlösser. Es gibt drei Wege zum Schloss: zu Fuß, mit der Kutsche oder mit dem Bus. Zu Fuß hat man wieder zwei Möglichkeiten: den sehr steilen Weg für Trainierte, der in 20 Minuten am Schloss ist oder den langen und leichten Weg. Dabei braucht man etwa 45 Minuten bis oben.

Märchenschloss - Neuschwanstein

Da ich nicht besonders gut zu Fuß bin, habe ich bergauf den Bus genommen und genau an dem Punkt kam der Stress auf! Die Busse fahren, wenn sie voll sind und kommen wieder, wenn sie eben wiederkommen… Jeder Bus, der im Dorf hält, ist praktisch sofort voll und ich hatte schon etwas Sorge, meine Führung zu verpassen. Wenn man nicht pünktlich da ist, war es das leider mit dem Schlossbesuch.

Zum Glück ergatterte ich noch einen Platz in einem Bus, der mich rechtzeitig nach oben brachte. Ein wenig zittrig stieg ich an der Marienbrücke – den schönsten Aussichtspunkt zu Neuschwanstein – aus. Warum zittrig? Na ja… die Straße ist sehr schmal, auf der einen Seite ist Fels und auf der anderen Seite geht es steil nach unten und die Busse fahren schnell… besonders wenn der Bus sich auf der Talseite in die Kurven legte, wurde mir leicht mulmig. Die Fahrer aber kennen wohl die Strecke und wir kamen alle heil an 😉

Der Anblick von der Marienbrücke entschädigt für die ganze zittrige Fahrt! Phantastisch! Ich habe sofort verstanden, warum Disney dem Schloss nur noch ein paar Türmchen und Zinnen hinzugefügt und sonst fast eins zu eins in seinen Filmen übernommen hat. Neuschwanstein ist traumhaft.

Tipp: Zwischen dem Aussichtspunkt an der Marienbrücke und Neuschwanstein gibt es eine Stelle, von der ihr das Dorf, den Alpsee, Hohenschwangau und die Alpen auf einmal überblicken könnt. Unbedingt stehen bleiben, wild knipsen und natürlich genießen!

Märchenschloss

Meine Führung durch Neuschwanstein begann um 11:30. Nicht wundern, Führungen finden im 5 Minuten Takt statt, aber alles ist so gut organisiert, dass sich die Gruppen nicht in die Quere kommen.

Jaaaaa… man fühlt sich tatsächlich ein wenig wie „die Ware Tourist“ aber Neuschwanstein ist das einzige Schloss europaweit, das Gewinne abwirft und aus dem Touristenstrom finanziert wird. Der Staat muss absolut keinen müden Cent in den Erhalt und den Betrieb des Schlosses hinzufügen. Ich finde, das spricht irgendwie für sich.

Hier ein Wort der Warnung! Neuschwanstein ist im Inneren im Wesentlichen ein Rohbau. Das Schloss ist nie fertiggestellt worden. Lediglich zwei Etagen sind fertiggestellt worden und die kann man besichtigen. Der Rest des Schlosses besteht aus kahlen, unfertigen Räumen. Einige davon sind nicht einmal verputzt.

Dennoch, die fertiggestellten Räume rauben einem in ihrem Prunk komplett den Atem. Man mag von Ludwig halten, was man möchte, aber er wusste genau, wie Märchen funktionieren. Alles an Neuschwanstein kommt einem unwirklich und dennoch sehr vertraut vor. Ich habe ständig erwartet, dass Schneewittchen um die Ecke springt… so in etwa.

Öffnungszeiten: 1. April bis 15. Oktober von 9:00 bis 17:00 Uhr und 16. Oktober bis 31. März von 10:00 bis 16:00 Uhr. Das Schloss ist außer am 1. Januar, dem 24., 25. Und 31. Dezember immer geöffnet.

Preise: 13,- Euro für Erwachsene, 12,- Euro ermäßigt. Interessant ist, dass alle unter 18. Jahren einen freien Eintritt genießen.

Homepage: Neuschwanstein.

3. Linderhof

Dritte Station für meinen Märchenschlösser – Tag war Linderhof, ein kleines Schmuckstück und das einzige von Ludwigs Schlösser, das tatsächlich fertiggestellt wurde.

Der Weg mit dem Auto führt durch das Elbtal und kurz durch Österreich. Ich erwähne es hier explizit, da in Österreich ja bekannterweise auf den Autobahnen Mautpflicht herrscht und der ein oder andere Gedanke an die Maut zwangsläufig aufkommt. Keine Sorge, Maut wird nicht fällig, weil der Weg nicht über eine Autobahn führt, sondern über Bundesstraßen 🙂

Märchenschloss - Linderhof

Tipp: Das Elbtal ist unglaublich schön! Der Andrang beim Schloss Linderhof hält sich in Grenzen, also nehmt euch die Zeit und genießt die Wunderschöne Natur um euch herum. Überall gibt es kleine Einbuchtungen am Wegrand, wo Autos gut parken und Menschen eine kurze Rast machen können. Nutzt das Angebot! Ich habe es nicht getan, da ich schnell-schnell zum Schloss wollte und bereue es bis heute.

Linderhof ist, im Gegensatz zu Neuschwanstein oder dem geplanten Schloss Falkenlust, erstaunlich klein. Das Schloss wirkt eher wie eine größere Villa.

Linderhof - Garten

Im Inneren ist Linderhof genauso prächtig, wie die zwei fertiggestellten Etagen auf Neuschwanstein. Der Hauptraum ist der berühmte Spiegelsaal, der allerdings nichts mit dem Spiegelsaal aus Versailles zu tun hat. Er nennt sich so, weil an allen Wänden des Raumes Spiegel befestigt sind. Wenn man sich mitten im Raum befindet, entsteht das Gefühl der unendlichen Wiederholung, da sich der Raum in den Spiegel reflektiert, die sich in Spiegel reflektieren, die sich in Spiegel reflektieren usw… Ein faszinierender Eindruck.

Interessant war auch, dass Linderhof zum Teil so konzipiert ist, dass sich der König in seinen Räumen tagelang aufhalten konnte, ohne auch nur einen Menschen sehen zu müssen. Sogar das Essen wurde ihm auf einen Tisch serviert, der aus der Küche durch ein Loch im Boden direkt in seinen Räumen gefahren wird.

Von dieser Möglichkeit der absoluten Isolierung hat Ludwig in den letzten Jahren seines Lebens öfters Gebrauch gemacht. Hoch interessant!

Unbedingt sehenswert sind in Linderhof auch der wunderschöne Park und die Wagner-Grotte, eine künstlich angelegte Grotte, in der Ludwig sich auf den kleinen See in eine Gondel herumfahren ließ und dabei Wagner-Musik hörte.

Mit dem Besuch in Linderhof endete für mich vorerst ein anstrengender aber auch wunderschöner Tag.

Öffnungszeiten: 1. April bis 15. Oktober von 9:00 bis 18:00 Uhr und vom 16. Oktober bis 31. März von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Preise: 8,50 Euro für Erwachsene; 7,50 Euro ermäßigt.

Homepage: Linderhof.

4. Rezidenz München

Die Residenz in München war mein letzter Besuch der Bayrischen Märchenschlösser, dabei spielt die Residenz eigentlich in einer anderen Liga und stammt auch aus einer anderen Zeit.

Tipp: Nehmt euch ausreichend Zeit für die Residenz! Außerdem braucht ihr unbedingt ein Audioguide, der euch durch die 130 Räume führt. Zu bestaunen habt ihr mehrere Epochen, von Renaissance, Barock, Rokoko bis Klassizismus.

Die Münchner Residenz ist heute das größte Stadtschloss deutschlandweit und führt euch durch viele Jahrhunderte Regierungszeit der bayrischen Herrscher – seien es Herzöge, Kurfürsten oder Könige (ab 1806). Die Residenz wurde an der Stelle einer alten Wasserburg, die bereits 1385 existierte, erbaut und kontinuierlich erweitert.

Märchenschloss - München Rezidenz

Trotz schwerster Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, konnte die Residenz weitestgehend wiederaufgebaut werden. Zum Glück haben weitsichtige Menschen das Mobiliar sowie die Decken- und Wandverkleidungen rechtzeitig ausgelagert. Dennoch ist viel verloren gegangen, u.a. die Wohnräume Ludwig des II. Schade… schade…

Am meisten haben mich der Grottenraum (der erste Raum der Führung), das Antiquarium und die Ahnengalerie der Wittelsbacher beeindruckt. Leider darf man auch von der Residenz keine Bilder veröffentlichen (obwohl man im Gegensatz zu den Märchenschlössern zumindest für den privaten Gebrauch Bilder machen darf), so dass ich euch keinen echten Eindruck dieser Räume vermitteln kann. Ich kann euch nur den Besuch ans Herz legen – es lohnt sich.

Öffnungszeiten: 1. April bis 15. Oktober von 9:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr) und 16. Oktober bis 31. März von 10:00 bis 17:00 Uhr (letzter Einlass um 16:00 Uhr). Geschlossen am 1. Januar, Karnevalsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember.

Preise: Residenz 7,- Euro für Erwachsene und 6,- Euro ermäßigt. Schatzkammer 7,- Euro für Erwachsene und 6,- Euro ermäßigt.

Kombikarte: 11,- Euro für Erwachsene und 9,- Euro ermäßigt

Homepage: Rezidenz München.

Tipp

Wenn ihr alle Märchenschlösser besuchen wollt, ist eine Verbundkarte „Königsticket“ eine sehr gute Idee. Die bekommt ihr für 25,- Euro für Erwachsene und 23,- Euro ermäßigt (gilt für alle Schlösser).

Was fehlt?

Ihr könnt euch vorstellen, dass ich unbedingt noch einmal nach Bayern möchte, um Schloss Nymphenburg und Schloss Herrenchimsee ebenfalls noch zu besuchen.


18 thoughts on “Die Märchenschlösser Bayerns

  1. Orange Diamond Blog Antworten

    Hallo Maria,
    in Bayern war ich selbst noch nie obwohl ich es gerade nicht weit habe! Die Bilder vom Inneren haette ich auch gerne gesehen und habe selbst schon das Vergnuegen gehabt nach einer Genehmigung zur Veroeffentlichung zu fragen. Aber so ist es nun mal: Die Märchenschlössen muss man einfach selbst sehen! Danke für deinen schönen Bericht!

    Liebe Grüße!

    1. Maria Antworten

      Hallöchen, hallöchen,
      ich finde es auch sehr schade, dass man Bilder vom Inneren der Schlösser nicht einmal für private Zwecke machen darf. Eine so strenge Regelung ist doch eher unüblich… meistens darf man wenigstens für sich selbst knipsen. Ob die Bilder dann veröffentlicht sein dürfen, ist natürlich immer eine andere Sache. Ehrlich gesagt verstehe ich die starke Einschränkung nicht so richtig. Es würden ja nicht weniger Besucher kommen, nur, weil es Bilder vom Inneren des Schlosses gibt. Na ja…
      Viele Grüße
      Maria

  2. Victoria von Nesting Nomads Antworten

    Da ich aus München bin kenne ich alle Schlösser persönlich und muss sagen du hast Recht, vor allem die Residenz in München wird meist ziemlich unterschätzt. Es ist bei weitem eines der imposantesten Stadtschlösser die ich je gesehen habe.

    Viele Grüße

    Victoria

    1. Maria Antworten

      Huhu Victoria,
      ja, ich war von der Residenz auch völlig überrascht. Man hört ja außerhalb von Bayern eher wenig davon (zumindest nicht mal ansatzweise so viel, wie von Neuschwanstein und Co.). Ich befürchte, deswegen habe ich der Residenz auch nicht die nötige Zeit eingeräumt und musste ein wenig schnell werden zum Schluss. Wenn ich demnächst wieder in München bin, lass ich mir definitiv mehr Zeit für das Schloss 😉
      Viele Grüße
      Maria

  3. Sabine Antworten

    Da hast du ja eine wunderbare Tour gemacht und bist bis ins tiefste Bayern vorgedrungen. Ich kann mir gut vorstellen, dass Neuschwanstein immer voll ist, dieses Schloss ist einzigartig.Im Sommer werde ich auch ein paar Tage in Bayern sein, im Schloss Elmau bei Garmisch. Falls du mal in die Ecke fährst, empfehle ich dir das Städtchen Mittenwald. Das wird dir sicher gefallen!
    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Maria Antworten

      Au ja! Die Tour war ganz große klasse, aber ob ich die nochmal mache… es war schon reichlich anstrengend, besonders da man im Sommer schon sehr früh aus München losfahren muss, um nicht stundenlang Schlange stehen zu müssen.
      Schloss Elmau sagt mir gerade nichts, da müsste ich mal das Internet bemühen, aber alles, was Schloss oder Burg ist, ist immer eine Reise wert 🙂
      Viele Grüße
      Maria

  4. Barbara Antworten

    Hallo Maria,
    ich war vor über 20 Jahren oft mit chinesischen Reisegruppen (also Firmenkunden, richtig reisen durften die damals noch nicht) in den bayerischen Schlössern. Linderhof gefiel mir immer super gut, weil es auch so übersichtlich ist, und nicht ganz so überlaufen. Aber die sind echt alle schön und wenn sie weltweit bekannt sind, macht es schon Sinn, mal hin zu fahren. Bayern ist ja auch innerhalb Deutschlands das beliebteste Reiseziel.
    Vielen Dank für die schönen Fotos und aktuellen Infos.
    Liebe Grüße,
    Barbara

    1. Maria Antworten

      Linderhof fand ich auch sehr sehr süß, besonders da es zwar sehr märchenhaft prunkvoll aber auch irgendwie noch sehr intim gebaut wurde und noch nicht dieses völlig abgehobene von Neuschwanstein hat. Im Beitrag war leider kein Platz mehr, aber die Wagner-Grotte fand ich auch sehr beeindruckend und kann auch jedem ans Herz legen, das mal zu besuchen…
      Viele Grüße
      Maria

  5. Gina Antworten

    Liebe Maria,

    ich gestehe, ich liebe Schlösser und Burgen auch sehr. Bei Schloß Neuschwanstein bin ich hin- und her gerissen, ob ich mir diesen Touristenrummel antun soll. Nach deinem Bericht neige ich wieder ein bisschen mehr dazu, es irgendwann zu tun. Mal sehen…

    Liebe Grüße
    Gina

    1. Maria Antworten

      Hallo Gina,
      ja, das ist so eine Sache mit den Touristenmassen. Sie sind leider bei solchen weltberümhten Sehenswürdigkeiten stark vertreten. Da kommt es – meiner Meinung nach – immer ein wenig auf einen selbst an. Ich zähle mich zu den Glücklichen, die die Massen um sich herum recht gut ausblenden und sich auf die Umgebung konzentrieren kann, allerdings weiß ich auch, dass ich da zu einer Minderheit gehöre. Die Bayrischen Schlösser sind es allemal wert, sich den Massen zu stellen 😉 Vielleicht zu einer Zeit hinreisen, die nicht ganz so überlaufen ist? Winter? Spätherbst?
      Viele Grüße
      Maria

  6. Elena Antworten

    Liebe Maria,
    als Salzburgerin kenne ich Nyphenburg und Herrenchiemsee, aber deine Bilder und Beschreibungen haben mir gezeigt, dass ich weiter nach Bayern vordringen sollte. Bei Neuschwanstein bin ich allerdings unschlüssig, ob ich mir das echt antun soll… Auf jeden Fall sind die Tipps bezüglich der Zeiten sehr hilfreich! Danke dafür!!
    Viele Grüße
    Elena

    1. Maria Antworten

      Ja, das ist immer eine wichtige Frage, ob man sich Neuschwanstein antun möchte. Ich wollte 😉 und habe es nicht bereut. Der Teil des Schlosses, das fertig ist, ist einzigartig und atemberaubend. Ich würde die Erfahrung nicht missen wollen. Andererseits muss man immer mit sich klären, ob die Touristenmassen nicht doch so sehr nerven, dass man das Schloss nicht genießen kann. Der Andrang ist aber nur bei Neuschwanstein so groß. Die anderen Schlösser kann man in Ruhe genießen und Linderhof ist auch traumhaft schön.
      Viele Grüße
      Maria

  7. Christian Antworten

    Wir hatten vor Kurzem erst überlegt nach Neuschwanstein zu fahren im Sommer, haben dann aber irgendwo aufgeschnappt, dass das Filmen mit einer Drohne verboten ist. Weißt du dazu Näheres? Ansonsten haben wir bisher nur Schloss Nymphenburg gesehen und das war schon ziemlich beeindruckend.
    Grüße, Christian

    1. Maria Antworten

      Hallo Christian,
      puh! Da fragst du mich was…. ich weiß leider nicht, ob man Neuschwanstein mit einem Drohne filmen darf. Ich glaube, am besten setzt du dich mit der Bayrischen Schlösserverwaltung in Verbindung und fragst nach. Da kann man dir bestimmt die zuverlässigsten Informationen geben. Ich kann da leider nur spekulieren und möchte nicht, dass du vielleicht wegen falscher Spekulationen meinerseits eventuell Ärger bekommst 😉
      Meiner Meinung nach lohnt sich Neuschwanstein aber auch allein, zum gucken…
      Viele Grüße
      Maria

  8. Marion Antworten

    Hallo Maria,
    toller Bericht! Ich war gerade erst letzten Oktober zum ersten Mal in Neuschwanstein. Genauer gesagt bin ich von Füssen über den Kalvarienberg und am Schloss Hohenschwangau vorbei bis hoch nach Neuschwanstein gewandert. Wirklich wunderschön! Und nach Deinem Bericht muss ich mir unbedingt mal noch ein bisschen mehr in der Ecke anschauen.
    Liebe Grüße,
    Marion

    1. Maria Antworten

      Liebe Marion,
      da gibt es so unendlich viel zu sehen in der Ecke 😉 Besonders für so Schlösser-und-Burgen-Begeisterte wie mich. Herrenchimssee und Nymphenburg muss ich auch nocht sehen, aber die sind nicht ganz so weit von München entfernt, daher wird das (hoffentlich) leichter und bedarf nicht eines so zeitigen Aufbruchs…
      Viele Grüße
      Maria

  9. […] Nur ein einziges Schloss in Deutschland ist meiner Meinung nach noch märchenhafter und zwar Schloss... faszinationeuropa.de/2017/05/12/schloss-drachenburg

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