Brüssel – 7 Stopps in der belgischen Hauptstadt

Hach! Brüssel! Eine wunderschöne Stadt! Jeder Artikel über Brüssel, der nicht einen halben Roman darstellt, wird der Stadt nicht gerecht. Es wird immer die ein oder andere Ecke geben, die noch hinzugefügt, aufgezählt und besichtigt werden müsste. Dennoch will ich versuchen, einen kurzen Überblick über die wichtigsten Stationen von Brüssel zusammenzustellen.

Was muss ein Tourist also in Brüssel gesehen haben? Zu viel… werden einige sagen. Stimme ich zu 😊 Dennoch muss man irgendwo anfangen und in meinen Augen gibt es in der belgischen Hauptstadt sieben markante Punkte, die einfach jeder, der die Stadt besucht, gesehen haben muss.

Dabei muss ich hier hinzufügen, dass es manchmal schwierig ist, Bilder der Stadt so zu posten, wie das Autorenherz es gerne hätte, da in Belgien eine eingeschränkte Panoramafreiheit (guckst du da: Panoramafreiheit und Urheberrecht) herrscht und daher muss der fleißige Blogschreiber mit der Veröffentlichung von Bilder vorsichtig sein. Leider… dennoch gebe ich mein Bestes!

1. Grande Place bei Tag und bei Nacht

Das Zentrum aller touristischer Aktivitäten in Brüssel startet (und endet) meistens am Grande Place. Ein Weltkulturerbe und wohl einer der schönsten europäischen Stadtzentren, hat mich der Grande Place beim ersten Besuch unglaublich stark beeindruckt. Vermutlich wegen der Art, wie der unwissende Tourist darüber regelrecht stolpert, denn die Zugangswege zum Grande Place sind winzig kleine Gassen, die in diesem riesigen, offenen Platz münden. Einfach nur beeindruckend.

So schön dieser weite Platz bei Tag ist, desto strahlender leuchtet er bei Nacht. Ich war sehr beeindruckt von der wunderschönen Beleuchtung, die der Grande Place nachts erfährt. Wobei hier und da ein paar Farbspiele das magische des Lichtermeers durchaus durchbrochen haben. Ich kann nicht erklären, warum, aber das Intermezzo aus Regenbogenfarben hat meiner Meinung nach etwas gestört.

Sehr markant am Grande Place ist natürlich das gotische Rathaus mit dem hohen Belfried. Soweit ich weiß, kann man das Rathaus besichtigen, allerdings fanden jedes Mal, als ich da war, Hochzeiten statt, also war der Zutritt verboten – hat vermutlich mit den Wochenenden zu tun 😊 Um das Rathaus herum kann man wundervolle Zunfthäuser im Barockstil bewundern, eines strahlender als das andere.

2. Der Manneken Pis

Er ist klein, steht versteckt in einer Seitenstraße von Brüssel (das erste Mal musste ich ihn lange suchen) und scheint die Welt zu verspotten und doch ist der Winzling in der ganzen Welt berühmt – der Manneken Pis. Meine erste Reaktion beim Anblick der Statue war ungefähr dieselbe, wie bei der Mona Lisa: „Wow! Der ist aber klein!“. Das kleine Männlein ist nur 61 Zentimeter groß und eine Kopie! Das Original, das wohl öfters gestohlen wurde, wird am Grande Place im Maison du Roi aufbewahrt. Allerdings scheint es auch am „Original“ berechtigte Zweifel zu geben. Es besteht der Verdacht, dass nach einem Diebstahl 1817 das Original nicht wiedergefunden und mit einer täuschend echten Kopie ersetzt wurde.

Interessant ist, dass die Statue regelmäßig zu besonderen Anlässen verkleidet wird. In unmittelbarer Nähe des Brunnens befindet sich auch ein Museum, das die bisherigen Kostüme – mittlerweile über 900 – ausstellt. Ich habe den Manneken Pis einmal verkleidet gesehen, als Musketier. Ich fand ihn ohne seine Kleidung besser…

In Brüssel wird die Statue oft kopiert und für alle möglichen Werbegags genutzt. Den großen Manneken Pis in der Nähe eines Waffelverkaufsstandes fand ich besonders lustig und sooo passen.

3. Die Galerie Royales Saint Hubert

Bei meinen Besuchen in Brüssel ist ein kurzer Abstecher in der Galerie Royales Saint-Hubert ein absolutes Muss. Nicht nur die großartige Architektur ist schlicht beeindruckend, aber in den Galerien kann ich in einem kleinen Café auf der rechten Seite die besten Eclairs essen, die es weit und breit gibt 😊 Die belgischen Eclairs sind nicht wie in Deutschland, mit Eis gefüllt, sondern mit Pudding und schmecken einfach himmlisch – zumindest meiner Meinung nach.

Die Galerien – unterteilt in Galerie de la Roi (Galerie des Königs) und Galerie de la Reine (Galerie der Königin) – beherbergen seit Mitte des 19. Jahrhunderts kleine Boutiquen mit allem, was das Herz begehrt. Ich kaufe in den Galerien immer gerne Pralinen oder Kekse oder setz mich einfach an einen der Café-Tische, trinke einen Latte Macchiato und genieße die ungewöhnliche Architektur.

4. Palais Royale

Wie wir alle wissen, ist Belgien eine konstitutionelle Monarchie. Das Palais Royale mitten in Brüssel ist nicht zu übersehen. Wie so oft, ist das schöne repräsentative Haus mitten in der Stadt nur der Arbeitsplatz der königlichen Familie. Ein anderer Palast etwas außerhalb dient der königlichen Familie als Wohnsitz 😊

Schön ist es, wenn man zufällig an einem Tag der offenen Türen da vorbeikommt. Bei einem meiner Besuche in Brüssel hatte ich tatsächlich dieses Glück und konnte den Palast von innen bestaunen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

5. Im Vorbeigehen

Zwischen dem Grande Place und dem Palais Royale findet man zwei Brüsseler Wahrzeichen, die man genießen sollte. Zum einen den Innenhof der Königlichen Bibliothek. Als begeisterte Leserin würde mich die Bibliothek bestimmt auch sehr interessieren, wenn ich gut Französisch oder auch nur ein wenig Flämisch sprechen würde 😊 So aber, begnüge ich mich mit den wunderschönen Terrassen im Innenhof, die einen großartigen Blick über die Innenstadt Brüssels ermöglichen. Im Sommer, wenn die Pflanzen in voller Blüte stehen, ist der Anblick atemberaubend.

Zum anderen können Kircheninteressierte die Kirche St. Michel bewundern. Sie ist die wichtigste Kirche in Brüssel und wird von der königlichen Familie oft zu Hochzeiten, Krönungen und dergleichen genutzt. Ich gestehe bis heute noch nicht das Innere der Kirche gesehen zu haben. Von außen erinnert sich mich ein wenig an Notre Dame in Paris – was vermutlich von den Architekten auch gewollt war.

6. Persönliche Lieblinge

Jeder hat in einer Stadt, die er oder sie einigermaßen gut kennt, den ein oder anderen Lieblingsplatz. Für mich ist jede Reise nach Brüssel mit dem beeindruckenden Gebäude des Musikinstrumentenmuseums und einem schnellen Blick auf den Spanischen Platz verbunden.

Das dunkelbraune Gebäude mit den verschnörkelten Verzierungen hat mich direkt in seinen Bann gezogen, schon als ich zum ersten Mal in Brüssel war. Zunächst hatte ich keine Ahnung, wofür das Gebäude dastand, aber bald fand ich heraus, dass es ein Museum ist und zwar ein Museum der Musikinstrumente. Da ich jetzt nicht der allergrößte Musikkenner bin, war ich auf die Ausstellungen nie neugierig, aber das Gebäude ist und bleibt für mich ein Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt.

Eher zufällig entdeckt und in seiner Ausdehnung eher klein, ist der Spanische Platz nicht gerade eine der größten Sehenswürdigkeiten Brüssels. Dennoch steht er auf meiner Favoritenliste. Es ist die ganz besondere Atmosphäre dieses Platzes, eingezwängt zwischen den großräumigen und prächtigen Parks der Hauptstadt, fällt er kaum auf und versprüht dadurch einen einzigartigen Charme. Ich mag den Spanischen Platz mit seinen Statuen von Don Quijote und Sancho Panza sehr und gehe immer wieder gerne mit meinen Pommes und meinen Waffeln dahin, um in Ruhe zu mampfen…

7. Europaviertel

Brüssel ist heute untrennbar mit der europäischen Politik verbunden. Das Europaviertel ist hochmodern und die Gebäude ein blitzender und blinkender Machtanspruch in Glas und Stahl. Leider darf ich nicht nach Lust und Laune Bilder des Europaviertels hier hochladen – auch wenn ich unglaublich viele und tolle Bilder der Gebäude unserer europäischeren Institutionen habe – daher muss ich mich mit einer kurzen Erwähnung begnügen (Erklärung siehe auch: Panoramafreiheit und Urheberrecht).

Brüssel - Europaviertel

Ich empfehle jedem einen Besuch im Europaviertel, ob EU-Freund oder EU-Gegner, da es durchaus zur europäischen Kultur und aktuellem politischen Status gehört. Ich finde, es lohnt sich.

Fazit

Brüssel ist immer eine Reise wert. Auch nach mehreren Besuchen habe ich noch nicht genug von der schönen Hauptstadt Belgiens. Zusammen mit Brügge und Gent bekommt man einen guten Eindruck von unserem Nachbarland.

Buchempfehlung: Ich hatte mit…

Landestypische Köstlichkeiten: Europa kulinarisch


22 thoughts on “Brüssel – 7 Stopps in der belgischen Hauptstadt

  1. Annika Senger

    Hallo Maria,

    toller Beitrag, das sind wirklich für den Anfang die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Brüssel. Besonders beeindruckend fand ich den Grande Place. Wir waren damals allerdings mit dem Auto da und fanden die Stadt extrem schlecht ausgeschildert. Nach einer Weile sind wir aber an den anvisierten Zielen angekommen! 😉

    LG,

    Annika von Kroatien-Liebe.com & Reise-Liebe.com

    1. Maria

      Himmel, ja! Eine meiner Reisen nach Brüssel fand auch mit dem Auto statt und wegen den ganzen Baustellen hat sich das Navi regelrecht verfahren 😂 Das kleine Auto auf dem Display drehte sich nur noch im Kreis und die Route wurde berechnet und berechnet… Ich finde, es lohnt sich nicht, mit dem Auto nach Brüssel zu fahren, da alle Sehenswürdigkeiten fußläufig voneinander entfernt sind und die Hop-on-hop-off Busse dich im Zweifel überall hinbringen. Es sei denn, man will das Land bereisen, dann lohnt sich das Auto.
      Liebe Grüße
      Maria

  2. Elena

    Liebe Maria,
    das ist eine sehr gute und hilfreiche Aufzählung für einen Kurztrip nach Brüssel. Fliegst du hin oder gibt es ausreichend und leistbare Parkplätze?
    LG
    Elena

    1. Maria

      Da ich in Köln wohne, fahre ich meistens mit dem Zug (der braucht knapp zwei Stunden). Als ich mit dem Auto in Brüssel war, kam ein Mal vor, war die Parkplatzsuche ein Albtraum. Richtig schwierig… Im Parkhaus fand sich letztendlich immer ein Plätzchen, aber dafür recht teuer… Ich empfehle daher immer den Zug 😉 In Brüssel selbst, kommt man am besten zu Fuß weiter.
      Viele Grüße
      Maria

  3. Karin Spiegl

    Liebe Maria,
    da hast du ja einen schönen Brüssel-Guide zusammengestellt! Sehr übersichtlich und auch perfekt, um sich anfangs in der Stadt zu orientieren.
    Wenn ich es endlich mal dorthin schaffe, kommt der bestimmt mit! 🙂 Das mit der Panoramafreiheit ist ja schräg, das wäre für mich richtig schlimm, da ich immer wie wahnsinnig drauflos fotografiere…

    LG Karin

    1. Maria

      Ja, ich fand das mit der Panoramafreiheit auch schwierig. Privat ust das natürlich alles kein Problem, aberwitzige dem Blog vor Augen stand ich da auch jedes Mal da und überlegte, ob ich das darf oder nicht. In Zweifel hab ich auf eine Veröffentlichung verzichtet…
      Brüssel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Die Stadt ist wunderschön.
      Liebe Grüße
      Maria

  4. Nina

    Brüssel hat wirklich hübsche Ecken. Leider gibt es auch andere Ecken, die nicht so schön sind. Als wir da waren, wohnten wir leider in einer sehr hßlichen Ecke, so dass uns Brüssel nicht richtig erreichen konnte. Auch wenn die Sehenswürdigkeiten wirklich toll sind. LG, Nina

    1. Maria

      Hallo Nina,
      davon hat eine Freundin von mir auch erzählt – also von diesen hässlichen Ecken in Brüssel. Zum Glück bin ich da noch nie gewesen, da ich mich ja hauptsächlich in der Innenstadt aufgehalten habe. Es ist wirklich schade, dass dein Eindruck der Stadt so getrübt wurde, aber ich kann’s verstehen. Wenn keine schöne Erinnerungen entstehen, kann ein Ort auch sein Zauber nicht entfalten.
      Aber vielleicht gibst du Brüssel irgendwann noch eine Chance?
      Viele Grüße
      Maria

  5. Klaus Reuss

    Hallo Maria,
    ich war noch nie in Brüssel, aber nach deinen Bericht ist das eine wunderschöne Stadt. Und die Haupstadt Europas. Und ich finde wir sollten uns auch immer wieder bewusst machen, wie vieke Vorteile wir von Europa haben. ZumBeispiel, dass wir ganz ohne Probleme nach Brüssel reisen können
    Liebe Grüße
    Klaus

    1. Maria

      Hallo Klaus,
      ja, absolut 🙂 Ich bin auch aus tiefsten Herzen Europäerin und EU-Befürworterin (wenn auch nicht unkritisch) und klar war für mich Brüssel ein must-have-Ziel, besonders die Machtzentrale der EU im Europaviertel. Grenzen und Mauern und Abschottung will ich nie wieder haben. Sonst könnte ich keine Spontanwochenenden im Ausland mehr machen.
      Viele Grüße
      Maria

  6. Alexandra

    Liebe Maria, irgendwie habe ich es bislang noch nie nach Brüssel geschafft, immer nur vorbeigefahren. Das sollte ich jetzt definitiv ändern! Ein paar Eclairs naschen, bummeln und dabei die prächtigen Gebäude bestaunen, Dein Bericht hat jedenfalls viel Lust darauf gemacht, vielen Dank dafür! Liebe Grüße, Alexandra

  7. Maria

    Liebe Alexandra,
    wenn sich die Möglichkeit ergibt, lass dir Brüssel nicht entgehen. Bei Sonnenschein, Waffeln und einer wunderschönen Stadt, ist das Leben gleich doppelt so schön. Als europäischer Nachbar wird Belgien immer ein wenig vernachlässigt, was ich sehr unfair finde – dieses Land hat so viel Schönes zu bieten, angefangen mit der Hauptstadt 😉
    Viele Grüße
    Maria

  8. Annik

    Brüssel, Belgien- da denke ich immer an Waffeln, Pommes, Schokolade und süßes Bier. Und siehe da. Es gibt noch mehr…noch viel mehr zu entdecken! Das Brüssel so schön ist, hätte ich nicht gedacht. Belgien und Niederlande stehen tatsächlich auf meiner Reisewunschliste. Brüssel steht nun noch ein Stückchen weiter oben 🙂

    1. Maria

      Erstaunlich aber wahr: bei mir ist die Verbindung zwischen Brüssel und den ganzen Köstlichkeiten genauso ausgeprägt 🙂 Ich setz mich auch sehr oft und gerne mit einer Waffel irgendwo in Brüssel in einen Park und lasse es mir gut gehen (vorausgesetzt, das Wetter spielt mit, versteht sich). Mich hat Belgien noch nie enttäuscht und es gab immer etwas zu entdecken. In den Niederlanden muss ich noch ganz viel sehen…
      Viele Grüße
      Maria

  9. […] ein kurzer Ausflug nach Versailles, zur London-Reise ein Besuch zu Schloss Windsor und zur Brüssel-... faszinationeuropa.de/2017/05/26/5-gruende-urlaub-sparen
  10. Helmut Ullrich

    Hallo Maria, vielen Dank für Deinen schönen Bericht! Habe ihn mit Vergnügen gelesen! 😁 Darf ich einige Korrekturen vorschlagen? 1. Der Turm des Rathauses ist kein BERGfried (so heißen die Türme von Burgen), sondern ein Glockenturm, ein sogenannter BELfried. 2. Es heißt nicht DER Manneken Pis, sondern DAS Manneken Pis. 3. Im Museum am Großen Markt sind nicht über 600, sondern über 900 Kostüme des Manneken Pis ausgestellt. 4. Die Aussage „wenn die Flagge auf dem Palast weht, ist der König oder die Königin anwesend und arbeitet“ stimmt leider gar nicht. Die wehende Flagge besagt, dass sich der König im INLAND befindet. Sie wird eingeholt, wenn er im AUSLAND ist. 5. Es gibt auch kein MUSIK-Museum in Brüssel, nur ein MUSIKINSTRUMENTEN-Museum. 😁 Liebe Grüße, Helmut

    1. Maria

      Hallo Helmut,
      cool! Danke für die Hinweise 🙂 Einiges habe ich umgesetzt und geändert, andere Hinweise nicht. Warum?
      1. Stimmt! Du hast völlig Recht und das habe ich geändert. Da kommt man ja durcheinander mit den Berg-, Bel- usw 😉
      2. Ob es „der“ oder „das“ Manneken Pis ist, scheint nicht definiert zu sein. Bei meinen Recherchen habe ich die Statue sowohl als „der“ kleine Mann als auch als das Wahrzeichen usw. gefunden. Es sind wohl beide Artikel richtig, daher werde ich meine Schreibweise beibehalten.
      3. Richtig! Es sind wohl aktuell um die 950 Kostüme für den kleinen Mann angefertigt worden. Ist bestimmt mal interessant, die alle zu sehen. Wobei ich den Manneken Pis doch im Adamskostüm besser mag – hab ich einmal verkleidet gesehen 😉
      4. Als ich vor einigen Jahren eine Führung beim Tag der offenen Türen im Palast machen durfte, wurde uns das so vom Reiseleiter erzählt. Ich habe bei meinen Recherchen auch keine gegenteilige Aussage gefunden (auch keine Hinweise auf diese Inland-Ausland Geschichte). Daher werde ich die Aussage so beibehalten. Es sei denn, du kannst deine Aussage mit einer Quelle belegen?
      5. Steht doch da? Musikinstrumentenmuseum oder Museum der Musikinstrumente… jetzt wundere ich mich ein wenig.
      Viele Grüße
      Maria

      1. Helmut Ullrich

        Hallo Maria, Du bist aber sehr hartnäckig… Ob es das oder der Manneken Pis heißen muss, ist sehr wohl klar definiert. Auch wenn es Leute gibt, die es falsch schreiben, weil sie einfach keine Ahnung haben. Manneken (niederländisch) oder Manneke (flämisch) heißt übersetzt „Männchen“. Het Manneke/n= DAS Männchen, nicht der Männchen, sowohl im deutschen, als auch im niederländischen. Falls Du es immer noch nicht glaubst: Gib das Wort mal in den Langenscheidt-Übersetzer ein. Du findest dann hinter Manneken in Klammern Manneken (s) – ein kleines „s“, das steht für sächlich. Also „das“ und nicht „der“. Sprache richtig anzuwenden ist also keine „Definitionssache“. 😕
        Zu der Sache mit der belgischen Flagge: Wann die eingeholt wird, lernt in der belgischen Schule jedes Kind. Ich halte Dir jetzt mal zugute, dass Du eine deutsche Schule besucht hast und deshalb keine Ahnung davon hast. Aber vielleicht solltest Du nicht leichtfertig irgendwelchen Reiseleitern vertrauen? (😁 Ich bin selber einer.)
        Geh‘ bitte auf die Seite http://www.monarchie.be. (Das ist die offizielle Homepage des belgischen Königshauses.) Rubrik „Symbole“, Unreerubrik „Die Flagge“. Da kannst Du es dann nachlesen. Und falls Du es dann immer noch nicht glaubst, beschwere Dich beim König…. 😂 Grüße, Helmut
        P.S.: Falls Du weitere Fragen zu Belgien oder Brüssel hast, kannst Du mich gerne fragen.

        1. Maria

          Hallo Helmut,
          natürlich übernehme ich nicht ungeprüft irgendwelche Aussagen, die irgendwer hier trifft. Ich prüfe alles nach, denn warum sollte ich einem vor-Ort-Reiseleiter weniger Glauben schenken, als einem Unbekannten, der praktisch alles behaupten kann 😉
          Der Duden kennt „Manneken Pis“ gar nicht und die Übersetzung des Wortes Manneken muss nicht zwingend für das Denkmal übernommen werden. Es gibt einfach zu viele Quellen, die beide Artikel nutzen, daher belasse ich es einfach dabei.
          Da ich jetzt bei der Flaggen-Geschichte verunsichert bin, habe ich es einfach aus dem Artikel rausgenommen. So wichtig ist das jetzt wirklich nicht…
          Viele Grüße
          Maria

  11. […] konnte ich auch verstehen, warum das Schloss als repräsentativ für Rumänien in Mini-Europa in Br... faszinationeuropa.de/2017/06/08/schloss-mogosoaia
  12. […] mir nicht so wahnsinnig gut gefallen, wie ich gedacht hätte. Ich finde es gibt kein Vergleich zu Br... faszinationeuropa.de/2017/08/03/bruegge-eine-reise-in-die-vergangenheit

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